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Was regelt die Bundesimmissionsschutzverordnung?

BImSchV Icon
Die Bundesimmissionsschutzverordnungen (BImSchV) sind deutsche Verordnungen, die sich hauptsächlich mit dem Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen befassen. In der Verordnung für kleine und mittlere Feuerungsanlagen regelt die BImSchV den zulässigen Schadstoffausstoß von Feuerungsanlagen. Dieser Ausstoß darf bestimmte Emissionsgrenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid nicht überschreiten. Die Verordnungen bestehen aus zwei Stufen. Die 1. Stufe der Änderungen ist seit dem 22.03.2010 in Kraft. Die 2. Stufe wird voraussichtlich erst 2015 in Kraft treten. Dann werden die Grenzwerte verschärft.

Alle ROHEM-Kamineinsätze genügen bereits jetzt den Anforderungen der 2. BImSchV Stufe.

Mit der folgenden Übersicht möchten wir denjenigen Informationen bieten, die auf der Suche nach einer Feuerungsanlage sind oder bereits eine in Betrieb haben.


Auf wen wirken sich die Verordnungen aus?

1. Auf Feuerungsanlagen, die vor dem 22.03.2010 in Betrieb gegangen sind


Diese Feuerstätten dürfen betrieben werden, soweit nachgewiesen werden kann, dass die Grenzwerte gemäß der ersten Stufe der BImSchV eingehalten werden. Dieser Nachweis kann durch ein Herstellerzertifikat erfolgen oder durch eine einmalige Messung. Erfüllt die Feuerstätte die Grenzwerte, kann sie unbegrenzt betrieben werden. Erfüllt sie diese nicht, muss sie zwischen 2014 und 2024 ersetzt oder mit einem zusätzlichen Staubfilter versehen werden.

 2. Auf Feuerstätten, die nach dem 22.03.2010 angeschlossen werden

Diese Feuerstätten müssen die neuen Grenzwerte der 1. Stufe, jedoch nicht die Werte der 2. Stufe einhalten. Eine solche Feuerstätte wird auch noch Bestandsschutz haben, wenn die Grenzwerte der 2. Stufe in Kraft getreten sind.

 3. Auf Feuerstätten, die nach dem Inkraftreten der zweiten Stufe in Betrieb genommen werden 

Diese Feuerstätten müssen die Grenzwerte der zweiten Stufe der BImSchV einhalten.


Wir möchten darauf hinweisen, dass Änderungen dieser Verordnungen nicht auszuschließen sind. Außerdem wurden örtliche Verordnungen nicht berücksichtigt. Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrem Bezirksschornsteinfeger. Offene Kamine sind von der Neuregelung nicht betroffen. Für Grundöfen und eingemauerte Öfen gelten Sonderregelungen.






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